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Hagel, Hochwasser, Superzelle: ist Ihr Heim richtig abgesichert?

„Wenn ich mich auf das Dach meines Hauses stelle und mich umsehe, dann sehe ich nirgendwo Wasser – kein Fluss, kein See, nichts ...“ Und dennoch ist eingetreten, womit Franziska H. niemals gerechnet hätte: Sie wurde Opfer des Hochwassers 2013. Die Schäden sind längst beseitigt, die unliebsamen Erinnerungen an den Schlamm und das Wasser verdrängt, äußerst ungern denkt sie an die Zeit nach der Überschwemmung zurück. 

Umso erstaunlicher ist, dass Franziska H. auf die Frage, wie sie denn nun diesbezüglich für die Zukunft vorgesorgt hat, nur mit den Schultern zuckt und abwinkt … aber in diesem Punkt ist Franziska H. in guter Gesellschaft, denn die wenigsten glauben, Opfer einer Naturkatastrophe zu werden – selbst wenn sie schon einmal betroffen waren. So wissen nur 40% der Betroffenen, dass sich ihr Haus in einer Hochwasser-Gefährdungszone befindet … 

Und das trotz der Tatsache, dass veränderte Klimabedingung immer häufiger zu extremen Wettersituationen und in Folge zu Naturkatastrophen führen - auch in Österreich! Die Schäden durch Naturgewalten nehmen zu, das Vorsorge-Bewusstsein, Hab und Gut vor Katastrophenfällen zu schützen, ist allerdings noch gering ausgeprägt, obwohl Stürme, Hochwasser, Hagel, massiver Schneefall & Co große Schäden anrichten können. 

Superzellen, Tornados & Downbursts 

Auf Wetterkapriolen, die man bisher nur in den USA oder der Karibik vermutete, sollte man sich in unseren Breiten besser einstellen (Siehe Tornado in Schwechat 2017 https://youtu.be/IUqFA1CksC4) – und vorbeugen und vorsorgen. Denn selbst wenn Leib und Leben hierzulande meist nicht gefährdet sind, so drohen doch enorme finanzielle Verluste, wenn Naturgewalten zuschlagen. 

Nachhaltiges Umdenken gefordert 

Ein typischer Irrtum ist es zu meinen, das eigene Auto sei „ohnehin versichert“. Sollte ein herabfallender Ast, ein Wellblech, ein Ziegelstein ... Teile am Fahrzeug zerstören, kommt die KFZ Haftpflichtversicherung jedoch nicht für die Reparatur auf. Erst eine Kaskoversicherung deckt Schäden durch Naturgewalten wie Sturmböen von über 60 km/h ab und übernimmt Abschlepp- und Reparaturkosten. Bei Abschluss einer Voll- oder Teilkaskoversicherung sollte man Deckungsumfang und -höhe jeweils prüfen und auf mögliche Selbstbehalte achten, die bei niedrigerer Prämie zumeist höher ausfallen. 

Betreffen die Schäden nicht das Fahrzeug, sondern Heim & Haus, hilft eine Eigenheimversicherung. Achten Sie darauf, dass Ihnen im Schadensfall nicht eine zu geringe Versicherungssumme einen Strich durch die Rechnung macht. Speziell ältere Verträge können eine für die heutige Zeit zu geringe Versicherungssumme aufweisen. Entgegen einem weit verbreiteten Glauben sind in einer „klassischen“ Eigenheimversicherung auch nicht automatisch alle Risiken abgesichert - hier ist zu klären, ob Ihre Versicherungspolizze den für Sie richtigen Deckungsumfang aufweist. Stichwort Pool: Es wird leider allzu oft vergessen, diesen in die Eigenheimversicherung aufzunehmen!

Erkundigen Sie sich überdies, was im Katastrophenfall zu tun ist: Eine Dokumentation des Schadens mittels Fotos und die sofortige Weiterleitung an die Versicherung gewährleisten eine rasche Abwicklung. 

Tipp 

Auf der Webseite HORA (http://www.hora.gv.at/) kann man für jede Adresse in Österreich das Gefährdungspotential diverser Naturgewalten eruieren. Wichtig für die Absicherung bestehender Liegenschaften, aber auch, wenn Sie überlegen, ein Grundstück zu kaufen. 

Fazit 

Schätzen Sie sich glücklich, wenn Sie noch nie einen Keller von Schlamm befreien oder die Verwüstung nach einem Sturm beseitigen mussten. Treffen Sie Vorkehrungen, Ihr Eigenheim zu schützen oder Schäden abzumildern und Vorsorge, um im Ernstfall abgesichert zu sein. Melden Sie sich bei uns, wir beraten Sie gerne und finden die passende Absicherung für Ihr Heim.

Schlechtere Leistungen durch Auflösung der AUVA?

Ein sehr heiß politisch diskutiertes Thema ist derzeit die Auflösung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Mitte Mai wurden gegen dieses Vorhaben über 200.000 Unterschriften von der Gewerkschaft gesammelt. In der Bevölkerung geht nun die Angst um, dass nach schweren Unfällen künftig keine oder nur noch stark reduzierte gesetzliche Leistungen erbracht werden.

Wilder Streik kein außergewöhnlicher Umstand

Voller Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub und „Über den Wolken“ summend begeben Sie sich durch die Abflughalle zum Check-In Schalter. Nur noch wenige Stunden trennen Sie von Sonne, Strand und Meer. Beim richtigen Schalter angekommen ereilt Sie sofort ein mulmiges Gefühl - anstelle der sonst eher gelangweilt anstehenden Mitreisenden herrschen vor den Check-In Schaltern eher tumultartige Zustände. Rasch dringt auch zu Ihnen durch: Ein wilder Streik* hat die Fluglinie lahmgelegt, keine Flüge Ihrer gebuchten Fluglinie verlassen heute den Flughafen.

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