office@m-f-g.at   |  +43 1 2717929-0

Ecall-System: lebensrettende Pflicht für PKW's

Ein automatisches Notrufsystem im Auto? Wer braucht denn so etwas? Stellen Sie sich vor, Sie sind spät abends auf dem Heimweg von der Arbeit. Es ist Winter, deshalb ist es bereits dunkel und es schneit. Die Schneefahrbahn bietet keine guten Fahrbedingungen, weshalb Sie auch als Einziger mit Ihrem Auto auf der Straße unterwegs sind. 

Plötzlich kommen Sie ins Rutschen, der Wagen schleudert und kracht gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls werden Sie ohnmächtig … wer setzt jetzt einen Notruf, um Sie schnellstmöglich ins Krankenhaus zu transportieren? Mit dem sogenannten eCall ausgerüstete Fahrzeuge tätigen in dieser Situation automatisch einen Notruf – und das kann Leben retten. Laut einer Schätzung der EU-Kommission kann die Zahl der Unfalltoten durch das neue Notrufsystem um 10 Prozent verringert werden. Dass Fahrzeuge mit dem eCall ausgerüstet sein müssen, ist für alle neuen PKW-Modelle ab April 2018 gesetzlich vorgeschrieben. (Gebrauchtwagen müssen nicht nachgerüstet werden.) 

Automatischer Lebensretter 

Dass ein Fahrzeug im Notfall selbständig einen Notruf tätigen kann, ermöglicht neben umfangreicher Technik (GPS-Empfänger, Steuergerät, Antenne, u.w.) auch eine Vielzahl an Sensoren. Diese schlagen bei Krafteinwirkung durch einen schweren Unfall, zB wenn der Airbag ausgelöst wird, Alarm. Die Rettungszentrale versucht dann Kontakt mit dem Fahrer herzustellen. Ist dies nicht möglich, werden sofort Rettungskräfte zum Unfallort geschickt. 

„Schlafendes System“ 

Natürlich war im Zuge der Einführung auch Datenschutz ein wichtiger Aspekt. Damit garantiert ist, dass nur im Notfall Daten übertragen werden, ist eCall ein sogenanntes „schlafendes System“: Daten werden erst und nur dann preisgeben, wenn es zu einem Unfall kommt. An die Rettungskräfte übermittelt werden Ort und Zeitpunkt des Unfalles, Fahrtrichtung, Anzahl der Insassen und Art des Treibstoffes. 

Unterstützung für Ersthelfer 

Wer als erster an einem Unfallort eintrifft, muss einen Notruf setzen und die Rettungskräfte alarmieren. Dies geschieht unter Stress, die Notrufnummer will einem partout nicht einfallen, das Handy hat keinen Empfang, ... Auch können Fahrer oder Ersthelfer nach einem Unfall oft nicht präzise angeben, wo sie sich gerade befinden. Zusätzlich können Sprachbarrieren den Einsatz der Rettungskräfte hinauszögern. Da eCall auch manuell ausgelöst werden kann, können Sie Ihrer Pflicht als Ersthelfer, Rettungskräfte zu benachrichtigen, mit einem einfachen Knopfdruck nachkommen und somit Leben retten.

Schlechtere Leistungen durch Auflösung der AUVA?

Ein sehr heiß politisch diskutiertes Thema ist derzeit die Auflösung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Mitte Mai wurden gegen dieses Vorhaben über 200.000 Unterschriften von der Gewerkschaft gesammelt. In der Bevölkerung geht nun die Angst um, dass nach schweren Unfällen künftig keine oder nur noch stark reduzierte gesetzliche Leistungen erbracht werden.

Wilder Streik kein außergewöhnlicher Umstand

Voller Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub und „Über den Wolken“ summend begeben Sie sich durch die Abflughalle zum Check-In Schalter. Nur noch wenige Stunden trennen Sie von Sonne, Strand und Meer. Beim richtigen Schalter angekommen ereilt Sie sofort ein mulmiges Gefühl - anstelle der sonst eher gelangweilt anstehenden Mitreisenden herrschen vor den Check-In Schaltern eher tumultartige Zustände. Rasch dringt auch zu Ihnen durch: Ein wilder Streik* hat die Fluglinie lahmgelegt, keine Flüge Ihrer gebuchten Fluglinie verlassen heute den Flughafen.

mfg insurance finance sport gmbh
Puffergasse 1-3/15/4
1210 Wien

KONTAKT

TEL   +43 1 2717929
FAX   +43 1 2717929 30
MAIL  office@m-f-g.at

BÜROZEITEN

Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr

powered by CMS 3.0
Agentur Vertrend
Design Tina Göschl