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Vertrag ohne Ende? Verlockende Testangebote und Abo-Fallen

Kostenloses Test-Abo, Online-Nutzungsvereinbarung, begrenzte Kennenlern-Mitgliedschaft ... Registrierungen auf Streaming-Portalen oder Partnerbörsen, der Bezug von Zeitschriften oder ein Probelauf im Fitness-Center erweisen sich mitunter als teure Angelegenheit. Was tun, wenn man derartige Angebote nicht länger nutzen will?

Die „Automatisierungsfalle“ 

Checken Sie Bedingungen und Kündigungsfristen! Häufig sind bei verlockenden Testangeboten automatische – meist kostenpflichtige – Verlängerungen vorgesehen, die leicht übersehen werden. Selbst wenn die Vertragsdauer scheinbar klar geregelt ist, enden Gratis-Tage dann bei satten Jahresbeiträgen. Deren Einhebung ist jedoch nicht immer rechtens! 

Informationspflicht und AGB 

Enthalten Allgemeine Geschäftsbedingungen oder Verträge tatsächlich eine Verlängerungsklausel, muss man Sie auf die Weiterführung sowie auf Kündigungsmöglichkeiten rechtzeitig hinweisen, ansonsten läuft Ihr Vertrag dennoch wie vorgesehen aus. Falls Sie jetzt keinen Fehler begehen … 

Trick mit Rechnung 

Flattert Ihnen anstelle eines entsprechenden Hinweises sogleich eine Zahlungsaufforderung ins Haus, reagieren Sie keinesfalls mit einer Überweisung! Ohne vorausgehende Benachrichtigung und Einräumung einer ausreichenden Rücktrittsfrist sind solche Rechnungen unzulässig. Löschen Sie Ihren Account, kündigen Sie Ihre Mitgliedschaft oder Abo-Vereinbarung. Nur wenn Sie Zahlungen leisten oder Angebote weiterhin in Anspruch nehmen, kommt es zu einer stillschweigenden Vertragsverlängerung. 

Tipps für die Praxis 

Achten Sie besonders im Internet auf Legalität: Um Inhalte wie Musik oder Filme zu konsumieren, braucht es die Genehmigung der Rechte-Inhaber. Fehlt sie oder fehlt das Impressum auf der Website, handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen unseriösen Betreiber! Derartige Portale verschwinden schnell wieder von der Bildfläche, die Nutzung ist unter Umständen strafbar.

Um keine Fristen zu versäumen, können Sie den Vertrag gleich bei Abschluss zum Ablauf der Probefrist bzw. des vereinbarten Zeitraums vorsorglich kündigen.
Lassen Sie sich nicht von Drohungen mit Inkassobüro oder rechtlichen Schritten einschüchtern. Wurden Sie vorab nicht über die Vertragsfortdauer informiert, greift der Konsumentenschutz: Unter Berufung auf § 6 Abs 1 Z 2 können Sie darauf bestehen, dass Ihr Vertrag abgelaufen ist. Das Europäische Verbraucherzentrum Österreich (EVZ) unterstützt Sie in solchen Fällen (TEL 01 5887781) auch mit einem Musterbrief, um ungerechtfertigte Rechnungen abzuweisen. (Musterbrief: http://europakonsument.at/de/page/musterbriefe)

Schlechtere Leistungen durch Auflösung der AUVA?

Ein sehr heiß politisch diskutiertes Thema ist derzeit die Auflösung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Mitte Mai wurden gegen dieses Vorhaben über 200.000 Unterschriften von der Gewerkschaft gesammelt. In der Bevölkerung geht nun die Angst um, dass nach schweren Unfällen künftig keine oder nur noch stark reduzierte gesetzliche Leistungen erbracht werden.

Wilder Streik kein außergewöhnlicher Umstand

Voller Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub und „Über den Wolken“ summend begeben Sie sich durch die Abflughalle zum Check-In Schalter. Nur noch wenige Stunden trennen Sie von Sonne, Strand und Meer. Beim richtigen Schalter angekommen ereilt Sie sofort ein mulmiges Gefühl - anstelle der sonst eher gelangweilt anstehenden Mitreisenden herrschen vor den Check-In Schaltern eher tumultartige Zustände. Rasch dringt auch zu Ihnen durch: Ein wilder Streik* hat die Fluglinie lahmgelegt, keine Flüge Ihrer gebuchten Fluglinie verlassen heute den Flughafen.

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